Lisas Erfahrungen mit bestsmile – Teil 1

Meine Vorgeschichte

Meine Zähne stören mich schon seit dem Jugendalter. Sie sind nicht extrem schief. Aber halt auch einfach nicht gerade. Vor allem die beiden Schneidezähne stehen vor. Eine Zahnspange konnten sich meine Eltern vor 10 Jahren nicht leisten.

Seither weiss ich, dass ich nicht schön aussehe wenn ich lache. Oder zumindest rede ich mir das ein. Schliesslich habe ich schon so manches Foto gelöscht, auf dem meine Zähne zu sehen waren. Über die Jahre habe ich mir eine Art ich-lächle-mit-geschlossenem-Mund-und-versuche-dabei-möglichst-schön-und-locker-auszusehen Lachen antrainiert. Klappt gut für Selfies, sieht auf Gruppenbildern ziemlich verkrampft und unglücklich aus. Ich habe mir das oft versucht auszureden. Schliesslich muss ja niemand perfekt sein und wenn ich auf Fotos halt nur mit geschlossenem Mund lächle, ist das auch kein Weltuntergang. Darum konnte ich das Thema auch lange verdrängen und war nie bereit über 5‘000 Franken für eine Zahnkorrektur auszugeben.

Trotzdem fühle ich mich nie ganz wohl. Auch wenn ich im Gespräch mit jemandem bin, speziell wenn ich die Person noch nicht gut kenne, denke ich mir, dass man auf meine Zähne schaut. Bei jedem einzelnen Lachen bin ich mir bewusst, dass ich jetzt hässlich aussehe. Wenn ich jemanden neu kennenlerne überlege ich mir: hat er/sie wohl schon gemerkt, dass meine Zähne nicht schön sind? Schon oft habe ich mir vorgenommen, meine Zähne korrigieren zu lassen und auch bereits einige Offerten eingeholt. Der Preis für die Korrektur des Oberkiefers alleine belief sich aber immer auf mindestens CHF 5000.-. Und das ist mir einfach zu teuer.

Auf das neue Jahr hin habe ich mir nun vorgenommen, meine Zähne definitiv zu korrigieren. Ich denke mehrmals am Tag daran und fühle mich einfach nicht wohl. Schon seit der Lehrzeit sagen mir viele Leute, dass ich überhaupt nicht fröhlich wirke. Was einfach daran liegt, dass ich mit diesen Zähnen nicht lachen möchte.

Mitte Januar kam ich meinem Neujahrsvorsatz ein Stück näher: Ich entdeckte online das Konzept der unsichtbaren Zahnspange von bestsmile. Ich informierte mich über das Produkt und buchte online einen kostenlosen Beratungstermin. Nach dem Scan und der Beratung in der modernen Praxis stand für mich fest, dass ich die Behandlung starten würde.

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Die Vorbereitung

Stehen deine Zähne sehr eng beieinander, muss Platz in deinem Mund geschaffen werden. Zähne werden bei bestsmile aber keine gezogen. Stattdessen slicen sie. Das heisst, dass die Zahnärztin an deinen Eckzähnen ein kleines bisschen vom Zahnschmelz abträgt. Davon spürst du überhaupt nichts. Mit einem Metalldraht schleift die Zahnärztin ganz sanft in den Zwischenräumen deiner Eckzähne. Kein Vergleich zu anderen Behandlungen beim Zahnarzt. Bei mir wurden links und rechts im Oberkiefer je 0.5 mm abgetragen. Dafür waren 4 Termine nötig. Vom Zahnschmelz wird nämlich immer nur ganz wenig aufs Mal abgetragen. Mit der Zunge merke ich nun einen kleinen Abstand zwischen den Zähnen

Schiene 1/13

Die unsichtbaren Schienen sind da. Ich setze die erste Schiene vorsichtig ein. Sie sitzt wie angegossen. Ich hatte erwartet, dass die Zahnspangen dicker und unangenehmer sind. Weh tun sie nicht. Es fühlt sich eher an, wie eine zu enge Unterhose zu tragen. Eng halt. Nach einigen Stunden weiss ich, was mit den Schmerzen in den ersten Tagen gemeint ist. Durch den Druck auf die Zähne entsteht ein konstanter Schmerz, der sich für mich wie Kopfweh anfühlt. Mühsam aber nicht sehr schlimm. In den ersten vier Tagen ist das normal. Und irgendwie auch beruhigend, schliesslich sollen sich die Zähne ja verschieben und ohne Druck wird das nicht passieren. Irgendwie schwer vorstellbar, dass die jetzt einfach in die richtige Richtung gedrängt werden durch so ein Plastikteil. Die unsichtbare Zahnspange raus zu nehmen geht ziemlich streng. Sie sitzt echt eng.

Angenehm ist es ausserdem nach dem Mittagessen die Zähne zu putzen. Das habe ich früher nie gemacht, fühlt sich gut an.

Nach zwei Tagen Tragezeit: Ich hatte anfangs gedacht, der Druck auf die Zähnen sei ziemlich gut aushaltbar. Falsch gedacht. Der Druck ist ziemlich stark und unangenehm. Besser wird es nur, wenn ich die Schienen herausnehme. Was natürlich verboten ist, schliesslich soll ich die Spange 22 Stunden am Tag tragen. Auch das Essen ist unangenehm, weil sich die Zähne langsam verschieben und sich dagegen wehren.

Ich bin wahnsinnig gespannt auf das Endresultat. Auch weil ich mir durch das ständige Spange rein Spange raus meine Zähne viel öfter ansehe und sie mich noch mehr stören.

Was mich überrascht, ist wie wenig man die Zahnspange sieht. Ich hatte angenommen, dass sie aus geringer Distanz zu erkennen ist. Ist sie aber nicht. Auch wenn ich meine Nase gegen den Badezimmerspiegel presse, sehe ich die Schiene nicht.

Ich bin gespannt wie sich die Aussprache in den nächsten Tagen verändert. Im Moment lisple ich ziemlich stark und achte auf jedes gesprochene Wort.

Die Spange 22 Stunden zu tragen stelle ich mir schwierig vor. Ich liebe Süssgetränke, die ich ja jetzt nicht mehr trinken darf. Oder dafür extra die Spange rausnehmen muss.

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Kurz vor der zweiten Schiene

Ich hatte heute meinen zweiten Slicingtermin. In wenigen Tagen darf ich zum zweiten Aligner wechseln. Ich habe das Gefühl, dass sich meine vorderen Zähne bereits etwas bewegt haben. Das sehe aber vermutlich nur ich. Fünf Tage haben meine Zähne gebraucht, um sich an die unsichtbare Zahnspange zu gewöhnen. Die Schmerzen sind seither komplett weg. Der Aligner ist nun sehr angenehm zu tragen. Das Lispeln ist mehr oder weniger weg. Ich habe noch Mühe bei SCH-Lauten und wenn ich schnell rede. Zum Essen und Rauchen nehme ich die Spange jeweils raus. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber viel weniger aufwändig und schlimm, als ich in den ersten Tagen befürchtet habe. Da sich meine Zähne bereits etwas verschoben haben, kann ich die Spange nun auch viel einfacher herausnehmen und muss nicht zwingend jedes Mal aufs Klo rennen. Wenn ich in der Öffentlichkeit bin und die Zahnspange raus muss, drehe ich mich einfach kurz weg. Weil es kommt halt schon recht viel Spucke mit beim rausnehmen. Ich kann mich aber nun gut vorstellen, die Spange für 6 Monate zu tragen und freue mich mega auf die ersten Resultate.

Weitere Erfahrungsberichte

Lisa wird während ihrer Behandlung regelmässig über ihre Erfahrungen berichten. Falls du andere Erfahrungsberichte sehen möchtest, dann schau dir doch das untenstehende Video an oder klicke hier.